Brechampulllen

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markus.gnaedinger
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Brechampulllen

Beitrag von markus.gnaedinger » Do 2. Feb 2012, 09:34

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Ist Ihnen auch schon einmal eine Brechampulle in den Fingern zersprungen? Tut nicht so gut, oder?

Deswegen breche ich die Ampullen auch mithilfe eines Zellstoff-Tupfers. Es gibt die Brechampullen mit einem Markierungspunkt, die an einem bestimmen Ort des Ampullenhalses angefräst sind. Diese gehen meist gut zum Abbrechen. Dann gibt es diejenigen mit einer Rundfräsung - diese sind häufig mühsam.

Ein Beispiel sind die Ketesse-Ampullen, die ich gerne für den Notfallkoffer brauche, weil sie rasch (aber nicht zulange) wirken und gut mit Tramadol mischbar sind. Es gibt ja eine bestimmte Kraftaufwendung, ab der man den Bruch der Ampulle an einem anderen Ort als der Sollbruchstelle riskiert - das ist wohl Erfahrungssache. Wenn die Ampulle nicht will, habe ich eine Feile, mit der ich den Hals anschmirgle. Meistens geht es dann. Beim Ketesse habe ich herausgefunden, dass die wiederholte (dosierte) Kraftanwendung in verschiedenen Richtungen (drehen der Ampulle) zu einer Ermüdung (des Glases, nicht des Arztes!) und damit zum Bruch an der gewünschten Stelle führen kann.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Bruchampullen?

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