Mit diesen Massnahmen will der Bundesrat sparen

Standespolitik, Tarif, Notfalldienst / Politiques professionelles, tarifs, services d’urgences

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C.Huettenrauch
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Mit diesen Massnahmen will der Bundesrat sparen

Beitrag von C.Huettenrauch » Do 22. Aug 2019, 13:11

Gestern erklärte Gesundheitsminister Alain Berset, wie er das umsetzen will
Für Medikamente mit identischem Wirkstoff (Original und Generikum) legt der Bundesrat einen Referenzpreis fest
Die Krankenkassen müssen künftig nur noch diesen Preis vergüten. Wählt ein Patient das teurere Medikament, muss er den Aufpreis selber berappen.
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Tarifreform erleichtern: Das Abrechnungssystem für Ärzte und Ambulatorien gilt schon lange als veraltet. Doch die Tarifreform war lange blockiert. Leistungserbringer, die sich nicht an die Vorgaben des Gesetzes halten, sollen neu mit Bussen bis zu 20 000 Franken bestraft werden können. Diese kann ausgesprochen werden, wenn Ärzte keine Rechnungen ausstellen, den Qualitätsanforderungen nicht genügen oder nicht wirtschaftlich arbeiten.
Der Bundesrat will die zuständigen Krankenkassen und Leistungserbringer stärker in die Pflicht nehmen: Sie müssen Daten liefern, die Kosten über Verträge besser steuern und für ärztliche Leistungen Pauschalen entwickeln.
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Kostenbremse kommt 2020: Anfang nächstes Jahr lanciert der Bundesrat ein zweites Massnahmenpaket, das als Hauptmassnahme eine Zielvorgabe für die Kosten im Gesundheitswesen beinhaltet. Der Bundesrat wollte sich gestern nicht dazu äussern, wie diese ausgestaltet werden soll. Umstritten ist etwa, ob ein Verpassen der Kostenziele zu Sanktionen führt.
https://www.tagblatt.ch/schweiz/bersets ... ld.1145069

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